Die neuen Superbike Fahrer von
Yamaha testen Ihr neues
Arbeitsgerät und sind begeistert
!

Mit einem positiven Fazit endete
für die beiden Superbike-Fahrer Ben Spies und Tom Sykes der
erste Test in Portimao im neuen Team. Beide Piloten, die für die
kommende Saison in das Yamaha Motor Italia Team gewechselt sind,
nutzen die Zeit in Portugal, um sowohl die neue Umgebung als
auch das neue Arbeitsgerät, die Yamaha YZF-R1, kennen zu lernen.
Am ersten Tag standen Testfahrten mit dem 2008er Modell auf der
Tagesordnung, um beiden Fahrern die Möglichkeit zu geben, die
neue Strecke in Portimao zu erfahren.
Am zweiten Tag wurde die brandneue 2009er R1 aus der Garage
geschoben. Das Motorrad mit 998ccm Hubraum und einem neuen
Motorkonzept, für das der YZF-M1 Motor aus der MotoGP-Klasse
Pate stand, befindet sich zur Zeit noch am Anfang der
Entwicklung für die neue Superbike-Saison. Beeindruckend waren
am Ende die Zeiten, die Ben Spies mit der neuen R1 fahren
konnte. Nur 0,2 Sekunden langsamer als der offizielle
Rundenrekord, den Weltmeister Troy Bayliss wenige Tage zu
gefahren hatten, war der Amerikaner auf der Strecke unterwegs.
Für das Yamaha Motor Italia Superbike Team geht es nach dem
ersten Test in Portugal nun nach Südafrika, wo weitere Tests und
die Weiterentwicklung der neuen R1 auf dem Programm stehen.
Ben Spies
"Das gesamte Wochenende war prima. Ich hatte meinen Teammanager,
der genau weiß wie ich arbeite, aus Amerika dabei und die
Zusammenarbeit mit Yamaha Motor Italia und dem Technikchef
Silvano Galbusera hat prima funktioniert. Wir haben an Noris
Motorrad noch einige kleinere Änderungen vorgenommen, bevor ich
auf die Strecke fuhr und ich konnte einiges über die neuen
Reifen und die Strecke lernen. Wir haben erst begonnen das
2009er-Motorrad zu entwickeln, aber nach dem momentanen Stand
wird der Saisonauftakt ziemlich spannend. Das Team hat wirklich
hart gearbeitet, um das Motorrad zu verbessern. Ich freue mich
riesig auf das kommende Jahr."
Tom Sykes
"Für mich war es ein guter Test. Nach zwei Tagen fühle ich mich
vollkommen in das Team integriert. Am Dienstag, als ich für den
ersten Test angereist bin, hatte ich schon ein komisches Gefühl:
neues Motorrad, neue Strecke und ein neues Team. Für mich war
wichtig, von Beginn an alles richtig zu machen. Die gemeine
Entwicklung funktioniert prima und wir verstehen uns sehr gut.
Mit meinen Zeiten auf dem 2008er Motorrad bin ich zufrieden. Das
neue, 2009er Modell ist ein fantastisches Paket, auch wenn wir
mit der Entwicklung noch ganz am Anfang stehen. Das Gefühl, wenn
man aus Kurven heraus beschleunigt, ist wirklich gut, sehr weich
und extrem kontrollierbar. Das gesamte Motorrad macht einen
unglaublich stabilen Eindruck. Alles in allem, war es ein toller
Test und ich habe viel gelernt."
Testbericht der neuen XT 660 Z

Sechstausendneunhundertfünfundneunzig Euro! Das muss man sich
erstmal auf der Zunge zergehen lassen. 6995 Euro für ein Motorrad,
mit dem man direkt aus dem Yamaha-Showroom zur Weltumrundung
aufbrechen kann. Ohne auch nur eine Schraube tauschen zu müssen,
ohne ein paar Monatsgehälter in Zubehörteile stecken zu müssen.
Losfahren, einfach so, und es wird nicht die strapaziöseste Form der
Weltumrundung werden, das wagen wir einfach mal zu behaupten.
Zu wenig Leistung, meinen Sie? Mit 48 PS auf Reisen, ja, das hat man
in den Achtzigern gemacht, aber das sei doch heute nicht mehr
zeitgemäß? Die Ténéré schafft echte 170 km/h, ein Land Rover
Defender, also das vierrädrige Globetrottermobil schlechthin, läuft
Spitze 132 – und selbst die wird man außerhalb Europas nicht fahren
wollen, wenn man nur einen Funken Selbsterhaltungstrieb verspürt.
Ein Reiseveranstalter im südlichen Afrika etwa hat erzählt, dass er
seine XT-Palette massiv hat drosseln müssen, weil sich seine
Kundschaft reihenweise zerlegt hat. Und wer McGregor und Boorman auf
ihren Adventure-BMWs zusieht, wird feststellen, dass einem sowohl
Russland als auch der Schwarze Kontinent nicht gerade an jeder Ecke
die Gelegenheit geben, 100 PS auszureizen. Und im Rest der Welt
sieht’s nicht viel anders aus.
Von vorn bis hinten ausgeklügelt und funktionale Details in
Hülle und Fülle
Let’s face it, Freunde. Yamaha hat die Legende wirklich wieder
auferstehen lassen, und das ist kein großes Marketing-Tam-Tam um ein
halbherzig zusammengestecktes Motorrad im Expeditions-Outfit, das
kaum mehr kann als gut auszuschauen. Man hat sich wirklich auf die
alten Tugenden besonnen und eine Ténéré auf die Räder gestellt, die
von vorn bis hinten ausgeklügelt und durchdacht wirkt und
funktionale Details in Hülle und Fülle bietet. Zugeschnitten auf
diejenigen, die wirklich losfahren wollen, wohlgemerkt. Wer nur im
Abenteuer-Look Bestzeiten auf der Hausstrecke einfahren will oder
den Asphalt eh niemals verlassen möchte, dem könnte es heutzutage
mit 48 PS tatsächlich ein bisschen langweilig werden, das ist klar.
Auch den Traum, genau wie vor 25 Jahren mit einer Serien-Ténéré in
die Top Ten der nächs ten Dakar-Rallye zu fahren, kann man sich
getrost abschminken, weil sich im Rallyesport in einem
Vierteljahrhundert dann doch ein bisschen was getan hat. Aber von
Sport redet Yamaha im Zusammenhang mit der Ténéré auch nicht – man
ist sich durchaus bewusst, in Zeiten von 300 Kilo schweren
Reise-Enduros mit 100 PS ein Nischenmodell kreiert zu haben, das nur
diejenigen schätzen werden, die wissen, worauf es bei einer
Fernreise wirklich ankommt. Und das kann man Yamaha gar nicht hoch
genug anrechnen.
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